Nachkalkulation enttäuscht
Der Auftrag war wirtschaftlich kalkuliert. Tatsächlich wurden mehr Stunden benötigt.
Prozessoptimierung Maschinenbau & Fertigung
Wenn tatsächliche Stunden, Wartezeiten, Nacharbeit oder Abstimmung höher ausfallen als geplant, kann die Ursache nicht nur in der Kalkulation liegen, sondern auch im tatsächlichen Ablauf.
„Entscheidend ist, was zwischen Kalkulation und Realität passiert.“ Nuri Erdoğan
Erdogan Strategy Partners
Entscheidend ist, was zwischen Planung und tatsächlichem Aufwand passiert.
Kommt Ihnen das bekannt vor?
Meist ist nicht ein einzelnes großes Problem sichtbar. Auffällig wird zunächst nur, dass Aufwand und Ergebnis nicht mehr zusammenpassen.
Der Auftrag war wirtschaftlich kalkuliert. Tatsächlich wurden mehr Stunden benötigt.
Alle sind beschäftigt, trotzdem entsteht weniger wirtschaftlicher Output als erwartet.
Terminverschiebungen und wechselnde Prioritäten erzeugen zusätzlichen Aufwand.
Rückfragen, Freigaben und fehlende Informationen unterbrechen den geplanten Ablauf.
Es ist unklar, ob wirklich Kapazität fehlt oder Leistung im Prozess verloren geht.
Die wirtschaftliche Konsequenz
Ein einzelner Zusatzschritt wirkt klein. Mehrere ungeplante Aufwände können jedoch dazu führen, dass ein ursprünglich profitabler Auftrag wirtschaftlich deutlich anders endet als kalkuliert.
Wo Verluste entstehen können
Nicht jede markierte Stelle ist in jedem Betrieb ein Problem. Die Aufgabe der Analyse ist herauszufinden, welche davon wirtschaftlich relevant ist.
Zusätzliche Arbeitszeit
Rüst- & Wartezeit
Nacharbeit
Informationsverluste
Entscheidungswege
Falscher Engpass
Prozessoptimierung im Maschinenbau
Lean- oder Prozessmethoden können hilfreich sein – aber erst, wenn klar ist, welches Problem damit tatsächlich gelöst werden soll.
5-Minuten-Auftragscheck
Sie brauchen dafür keine neue Auswertung. Prüfen Sie zunächst, welche dieser fünf Fragen Sie heute eindeutig beantworten können.
Entscheidend ist nicht eine einzelne Abweichung, sondern ob sich ein Muster wiederholt.
Die Nachkalkulation zeigt häufig die Abweichung, aber noch nicht automatisch deren Ursache.
Unterschiedliche Verlustarten benötigen unterschiedliche Maßnahmen.
Eilaufträge und kurzfristige Umplanung können zusätzlichen Aufwand an mehreren Stellen erzeugen.
Nicht jedes sichtbare Problem ist automatisch der wichtigste Hebel.
Dann liegt der erste Hebel nicht zwingend in einer neuen Maßnahme, sondern darin, die Abweichung sichtbar und wirtschaftlich bewertbar zu machen.
Situation mit Nuri einordnen →Der Zielzustand
Ziel ist nicht ein „perfekter Prozess“. Ziel ist ein Ablauf, bei dem relevante Abweichungen früh sichtbar werden und vermeidbarer Zusatzaufwand nicht unbemerkt die Wirtschaftlichkeit belastet.
Weniger ungeplanter Zusatzaufwand
Stabilere Abläufe
Frühere Transparenz
Klare Prioritäten
Bessere Entscheidungsgrundlage
Wirtschaftliche Wirkung im Blick
Zusammenarbeit im Betrieb
Mitarbeiter kennen den tatsächlichen Ablauf. Sie kennen als Unternehmer die wirtschaftliche Zielsetzung. Ich verbinde Beobachtung, Daten und unterschiedliche Perspektiven zu einer Entscheidungsgrundlage.
Bringt wirtschaftliche Zielsetzung, Kundenanforderungen und die aktuelle Entscheidungssituation ein.
Kennen den tatsächlichen Ablauf, wiederkehrende Störungen und die informellen Lösungen im Alltag.
Verbindet Beobachtung, Produktionsrealität, technische Zusammenhänge und wirtschaftliche Bewertung.
So läuft die Analyse
Nicht mit einer fertigen Lösung starten. Erst den realen Ablauf verstehen, Soll und Ist vergleichen und anschließend wirtschaftlich bewerten.
Welche Aufträge, Produktgruppen oder Bereiche zeigen die auffällige Abweichung?
Was passiert tatsächlich zwischen Auftrag, Planung, Fertigung und Auslieferung?
Kalkulation, Zeiten und vorhandene Daten werden mit der tatsächlichen Praxis verglichen.
Welche Abweichungen beeinflussen Wirtschaftlichkeit und Kapazität tatsächlich?
Was sollte zuerst verändert, genauer untersucht oder bewusst nicht angefasst werden?
Was danach klar sein soll
Die Analyse soll vier konkrete Fragen beantworten, bevor Zeit, Geld oder interne Kapazität in Veränderungen investiert werden.
Wo entsteht der ungeplante wirtschaftliche Zusatzaufwand?
Warum entsteht die Abweichung und weshalb bleibt sie bestehen?
Welche Abweichung ist wirtschaftlich groß genug, um eine Maßnahme zu rechtfertigen?
Was sollte zuerst verändert, untersucht oder bewusst zurückgestellt werden?
Aus der Fertigung
Ich habe 24 Jahre selbst in industrieller Fertigung gearbeitet. Deshalb beginnt Prozessanalyse für mich nicht mit einer Methode, sondern mit dem tatsächlichen Ablauf.
Vielleicht liegt Ihr eigentliches Problem woanders
Prozessoptimierung ist ein Oberbegriff. Entscheidend ist die konkrete Situation, wegen der Sie gerade handeln müssen.
Aufträge sind vorhanden, aber Maschinen und Mitarbeiter scheinen bereits ausgelastet.
Aufträge benötigen länger als geplant und Prioritäten ändern sich ständig.
Neue Maschine, zusätzliches Personal oder ein anderes Kapazitätsmodell stehen zur Entscheidung.
Produktive Maschinenzeit geht durch Rüsten, Warten und Unterbrechungen verloren.
Häufige Fragen
Die Analyse soll zunächst Klarheit schaffen. Sie verpflichtet weder zu einer bestimmten Methode noch zu einem anschließenden Beratungsprojekt.
Nein. Vorhandene Daten helfen, aber entscheidend ist der Abgleich zwischen Kalkulation, vorhandenen Informationen und tatsächlichem Ablauf.
Nein. Methoden werden nur eingesetzt, wenn sie für die konkrete Ursache sinnvoll sind. Ausgangspunkt ist immer die betriebliche Situation.
Nein. Wenn sich die wirtschaftliche Abweichung auf einen Bereich, eine Produktgruppe oder bestimmte Aufträge eingrenzen lässt, kann die Analyse dort beginnen.
Nein. Die Analyse soll zuerst Klarheit schaffen. Welche Maßnahmen Sie anschließend umsetzen und mit wem, entscheiden Sie selbst.
Nächster Schritt
Schildern Sie mir in 15 Minuten, wo die Abweichungen auftreten. Wir klären zunächst, ob eine genauere Analyse sinnvoll ist.